Jul
5
2014

Die Blogartikel-Checkliste – So schreiben Sie perfekte Artikel – Teil 2

Welche Aspekte es bei einem Blogbeitrag alles zu beachten gibt, will ich hier noch etwas weiter ausführen...

checkHier folgt nun also „Die Blogartikel-Checkliste – So schreiben Sie perfekte Artikel Teil 2“  mit einigen Erläuterungen  zu den einzeln Punkten 7-14.  Die Liste können Sie wie bereits erwähnt, hier als PDF-Datei  herunterladen und ausdrucken: Download „Die  Blogartikel-Checkliste zum Ausdrucken“

 

 

 

Inhaltsverzeichnis: Ein kurzer Überblick

7) Habe ich gegebenenfalls auf externe Ressourcen verlinkt?
8) Habe ich auch tatsächlich sichergestellt, dass alle Links funktionieren?
9) Habe ich all die Quellen erwähnt (oder einen Link gesetzt), die ich verwendet haben könnte?
10) Habe ich ein reizvolles, verlockendes oder interessantes Bild integriert oder auch im Text mal eingesetzt?
11) Habe ich auch den Permalink gut optimiert?
12) Habe ich eines oder mehrere Elemente, um Leser zum Antworten oder Schreiben zu bewegen?
13) Ist der Zeitpunkt der Veröffentlichung in Bezug auf den Traffic gut gewählt?
14) Gibt es weitere mögliche Punkte?

 

7) Habe ich gegebenenfalls auf externe Ressourcen verlinkt?

Scheuen Sie sich nicht davor auf andere Webseiten zu verlinken. Sie werden dadurch weder Ihren Pagerank einbüßen noch in irgendeiner Form Ihre Leserschaft verlieren. Eher noch bedankt sich jemand bei Ihnen für die Erwähnung seines Links bzw. seiner URL.

Soweit Ihr Inhalt also solide erarbeitet ist, wird dieser bei einer Verknüpfung mit externen Ressourcen wohl nur eine Bereicherung darstellen. Sollten Sie z.B. ein bestimmtes Werkzeug in Ihrem Beitrag erwähnen, mit welchem der Leser (wahrscheinlich) nicht vertraut ist, dann können Sie ja hier einen Link zu dem jeweiligen Wikipedia-Eintrag erstellen.

 

8) Habe ich auch tatsächlich sichergestellt, dass alle Links funktionieren?

Man glaubt oft nicht wie schnell ein Link nicht mehr funktioniert, ob aus eigener Unachtsamkeit, oder wegen fehlender oder falscher Verlinkungen, die woanders ihre Ursache haben. Deshalb, hier unbedingt ein gutes Tool wie etwa Linksleuth o. ä. verwenden. Alles was es braucht, um einen Link zu knicken ist schon ein Buchstabe in einem Link geändert oder vergessen, ein Punkt oder Bindestrich, oder eine zusätzliche Überschrift hinzufügen oder wegzulassen. Zum Beispiel, wenn Sie schreiben http://www.das-ist-die-Seite-die-ich-verlinken-will.html, wird der Link nicht funktionieren, ebenso wenig, wenn Sie nicht bemerken sollten, dass Sie versehentlich das „http://“ mitkopiert haben, obwohl dies bereits vorhanden ist. Und das so etwas wie „http://http://www.das-ist-die-Seite-die-ich-verlinken-will.de“  natürlich auch überhaupt  nicht funktionieren wird, dürfte ziemlich jedem sonnenklar sein.

Das größere Problem dabei aber sind die Auswirkungen in Bezug auf die User Experience. Wenn Ihre Besucher nicht auf einen Link klicken können, den Sie erwähnt haben und Sie finden die Website nicht, fördert das Frust und Unlust sich hier weiter aufzuhalten. Dies sollten Sie natürlich unter allen Umständen zu vermeiden suchen.

Benutzen Sie daher vor der Veröffentlichung Ihrer Beiträge, die „Vorschau“-Funktion Ihrer Blogging-Software und klicken Sie auf die Links, um alle sicherstellen, dass sie arbeiten und auf die richtige URL zeigen, soweit es sich bei dem Beitrag im überschaubaren Rahmen hält, oder wie bereits erwähnt, verwenden Sie eine Software oder ein Plugin, dass diese Arbeit für Sie übernimmt (Tools dazubefinden am Ende des Beitrages).

 

9) Habe ich all die Quellen erwähnt (oder einen Link gesetzt), die ich verwendet haben könnte?

Wenn Ihr Beitrag von einer anderen Quelle oder einem anderen Beitrag inspiriert wurde, Sie sogar zu einem Artikel ermunterte oder anregte, sollten Sie dies unbedingt erwähnen, bzw. müssen Sie dies sogar.

Interessant zu erfahren, warum eigentlich Sie diesen Beitrag hier und jetzt schreiben und anbieten wollen kann es schon sein, die politische Lage, eine eigene Erfindung, ein neues Gesetz, das Ihren Unmut hervorruft, oder hat Google sich etwas Neues einfallen lassen.

Die Quellen oder Ressourcen, von denen Informationen bezogen wird, sind jedoch meist anderer Natur. Und dabei geht es darum zu zeigen, dass man auch selbst der Verfasser des Beitrages oder Textes ist, der hier gerade angeboten wird.

Denn zum Einen ist es natürlich ein Gebot der Fairness, auf die ursprünglichen Quellen hinzuweisen, allein schon, um der Forderung nach Originalität gerecht zu werden und nicht sich dem Makel von Plagiatsvorwürfen aussetzen zu müssen. Soll heißen, dass gerade im Web 2.0 (dem sog. („Mitmach-Web“), das was Sie woanders bekamen auch wieder weiter geben und dass Sie die  Informationen, die von einer bestimmten Website oder einem Blog kamen, eben auch so  erwähnen und verlinken. Dies kann dem ursprünglichen Autor auch im Hinblick auf SEO und Google-Trustrank weiterhelfen, und Ihnen natürlich ebenso Pluspunkte einbringen.

Ein weiterer nicht zu unterschätzender Aspekt wird sein, dass Ihr Beitrag insofern einen Zusatz-Nutzen für Ihre Leser mitbringt, da sich durch die Quellenangaben, Querverweise und Links, für Ihre Leser einen Fundus Zusatzinformation und Hintergrundwissen ergibt/darstellt.

Sie (die Leser) können leicht nachvollziehen, woher die Informationen stammen und dank Ihrer Hilfe wird für Sie die Thematik durchschaubarer. Im weitesten Sinne tragen Sie somit auch dazu bei, selbst als kompetent angesehen zu werden. Es ist also auch, im eigenen Interesse, für Sie wichtig  und nachhaltig, ihre Quellen zu benennen und sauber zu recherchieren.

 

10) Habe ich ein reizvolles, verlockendes oder interessantes Bild integriert oder auch im Text mal eingesetzt?

Wenn ein Bild mehr sagt als tausend Worte, dann sollten Sie sich das für Ihren Beitrag zu nutze machen. Bilder sind ganz sicher ein guter Weg, um Menschen dazu zu verleiten, den Rest Ihres Beitrags zu lesen. Sie können auch gut zur Suchmaschinen-Optimierung etwas beitragen und bringen etwas Traffic von der Google Bildersuche zu Ihnen (auch hier immer an die Eigentümer-Rechte denken und das Copyright beachten). Suchen Sie daher auch nicht nur in Suchmaschinen gezielt nach Artikeln und Beiträgen, sondern besser in Grafikportalen nach geeigneten Bildmaterial, das zu ihrem Beitrag passt. Z.B. habe ich auf http://www.web2work.de/ressourcen/grafikarchive.php  eine Liste mit solchen Portalen für freie und kommerzielle Bilderdatenbanken im Web. Hier können Sie nach Herzenslust auf Entdeckungsreise gehen und passend zu Ihren Blog nach Bildquellen stöbern. Die angegebenen Quellen sind so vielfältig (und oft noch frei zugänglich und kostenlos), dass Sie dort mit einiger Sicherheit das ein oder andere Kleinod für Ihre Bildersammlung machen werden.

 

 

11) Habe ich auch den Permalink gut optimiert?

Beim Veröffentlichen Ihres Beitrages sollten Sie, je nach entsprechender Publishing-Software die Sie verwenden, darauf achten, den Permalink für jeden Beitrag, den Sie veröffentlichen, vorher zu bearbeiten (bei WordPress ist das ohnehin problemlos möglich, da ja schon die Voreinstellungen für den Permalink dessen zukünftige Struktur darstellen). Sie sollten diese Funktion verwenden, um sicherzustellen, dass Ihre Permalinks zutreffend und prägnant sind und dass Sie Ihre wichtigsten Keywords enthalten. Abgesehen davon, ist es in Bezug auf Ihre Suchmaschinen-Optimierung natürlich wichtig und sinnvoll den Permalink zu bereinigen, weil genau dies dazu beiträgt Traffic für Sie zu erhöhen bzw. zu Ihnen zu lenken.

 

12) Habe ich eines oder mehrere Elemente, um Leser zum Antworten oder Schreiben zu bewegen?

Jeder Blogger oder Blog-Betreiber sollte versuchen sich eine Community rund um seinen Blog aufzubauen. Eine der besten Strategien, um dies zu erreichen, ist daher der direkte Kontakt zur eigenen Leserschaft in Form von Fragen zum Thema oder zum Beitrag. Es findet sozusagen ein Aufruf zum Handeln statt (Call to Action). Dies geschieht genauso in Form von Feedback und Umfragen, oder der Nutzung von Social-Media. Geschickterweise wird dies am Ende des Beitrags angebracht. Hier besteht etliches Potential, das es zu nutzen gilt. Nicht ohne Grund werden genau zu diesem Zweck etliche Plugins angeboten, um Besucher zum Verweilen oder Wiederkommen zu bewegen und im Besten Fall aus Besuchern evtl. auch Kunden zu machen.

 

13) Ist der Zeitpunkt der Veröffentlichung in Bezug auf den Traffic gut gewählt?

Selbst wenn Sie ein „Meisterwerk“ geschrieben haben, kann es gut sein, dass Sie nicht das bestmögliche Ergebnis bekommen werden, wenn Sie Ihren Beitrag z.B. an einem Sonntag veröffentlichen oder spät nachts. Die besten Tage für  (guten) Traffic sind in der Regel z.B. Montag, Dienstag und Mittwoch. Dafür mag es gute Gründe geben, das ist alles regional oder saisonal unterschiedlich, ebenso wie Tageszeiten oder die Monatsverteilung. Das müssen Sie herausfinden. Kontrollieren Sie also Ihre Statistiken und Logfiles und Sie werden bald ein Gespür entwickelt haben, wann für Sie mit guten Zeitpunkten zur Veröffentlichung von Beiträgen (mit hohem Traffic-Aufkommen) zu rechnen ist. In diesem Zusammenhang kann es auch von Bedeutung sein, die nationalen und internationalen Feiertage zu beachten, da sich dort dann Besucher(ströme) ganz anders verhalten oder entwickeln als im Alltags-Business. Man denke da an Thanksgiving, Weihnachten, usw. Ich selbst habe da noch keine brauchbare Regel gefunden, ich bin noch dabei meine Erfahrungswerte aufzubauen.  Dann aber kann ich wenigstens schonmal feststellen, wo und wann sich bei  mir ein guter Zeitpunkt einpendelt.

 

 

14) Gibt es weitere mögliche Punkte?

Das Internet genauso wie auch die technische Entwicklung steht ja nie still, es wird daher immer wieder neue Impulse geben, die auch in den Ausbau oder die Weiterentwicklung dieser Checkliste mit einfließen können. Ich habe überlegt was man noch einfließen lassen könnte, für den Moment ist mir aber nichts eingefallen. Ich meine damit natürlich nicht die Möglichkeiten, die durch Plugins und Widgets oder eigene Konstruktionen durchaus gegeben sein mögen, sondern Aspekte, die mehr die formalen Kriterien berücksichtigen. Sollten Sie Ideen dazu haben, lassen Sie es mich wissen, schreiben Sie mir, damit ich diese berücksichtigen und einbauen kann. Deshalb hier auch der Hinweis:  Diese Checkliste erhebt keinen Anspruch auf Vollständigkeit. Die Inhalte werden, soweit möglich und sinnvoll, kontinuierlich verbessert und erweitert.

 

Tools zur Linksicherheit:

Xenu’s Link Sleuth
von vielen nur kurz Xenu genannt, ist ein kostenloses Tool, das eigentlich mehr für SEO-Aufgaben gedacht war und auch seit längerem nicht mehr weiterentwickelt wird. Es ist aber immer noch bestens geeignet ist, um tote Links zu aufzuspüren und man  kann es darüberhinaus auch für weitere Analsyzwecke nutzen. Die Handhabung ist einfach und relativ selbsterklärend. Die gefundenen Ergebnisse lassen sich gut exportieren (.tsv), so daß diese weiter verarbeitet werden können.

W3C Link Checker

WordPress Plugin – Broken Link Checker

Free online Link checker

 

Über den Autor: FA

...ist Webworker und Inhaber von web2work.de. Arbeitet im Bereich Webdesign, Wordpress und Online-Marketing an aktuellen Entwicklungen im Web.

 

 

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