Okt
25
2014

So können Sie mit Ihrem Online-Business richtig durchstarten

Wenn Sie diese 10 Fehler vermeiden, befinden Sie sich bereits auf der Überholspur

Bei der Gestaltung einer Webseite oder einer Firmen-Homepage gilt es etliche Hürden zu nehmen. Das man dabei auch etliches falsch machen liegt schon fast in der Natur der Sache.

Ich habe hier eine Liste an Fehlern zusammengestellt, die ich zum Teil auch schon gemacht habe und die Sie allerdings unbedingt vermeiden sollten.

Beim Gestalten oder Layouten ist vor allen Dingen wichtig, dass Sie Ihren Webseitenbesucher immer im Blick haben und diesen nötigenfalls sogar an die Hand nehmen. Versuchen Sie sich in Ihn hinen zu versetzten und überlegen Sie einfach nur, was seine Begehrlichkeiten sein könnten:
 

– Welche Absichten hat er?

– Was liegt ihm am Herzen,

– was ist Ihm am Wichtigsten?

– Was sind wohl seine Vorlieben oder Schwächen?

 
– Und, ganz wichtig, wie kann ich ihm dann das Gefühl geben, hier richtig zu sein.
– Oder zumindest, dass er die Seite einladend findet, obwohl ich ihn ja noch gar nicht kenne?

Wie schaffe ich es daher, ihm ein gutes Gefühl zu vermitteln, ihm sozusagen zu signalisieren, dass er hier zuhause ist und sich wohl fühlen darf.

Das Hinzubekommen soll Ihr Bestreben sein, damit bewegen Sie sich dann auch im Premiumsegment.

 

So zünde ich meinen Turbo im Online-Business

 

Fehler 1: Vermeiden Sie Inhalte ohne Nutzen für den Besucher

Inhalte auf einer Webseite sollten nützliche Informationen für den Besucher anbieten. Vollmundige Marketing-Versprechen und Informationen, die nichts mit der Webseite, der Firma oder dem eigentlichen Business zu tun haben, wirken eher abschreckend auf die meisten Nutzer. Wer beispielsweise auf der Firmen-Homepage die Öffnungszeiten seines Ladengeschäfts so versteckt, dass der Besucher sie kaum finden kann, dafür aber auf der Startseite rechts oben die Wetteraussichten für die aktuelle Woche oder oder ähnliches präsentiert, wird bei seinen Interessenten bestimmt Verwunderung auslösen. Es ist absolut wichtig, das das Leistungsangebot des Unternehmens die Hauptrolle spielt und daher immer im Vordergrund zu stehen hat.

 

Fehler 2: Eine klare inhaltlicher Struktur anstatt ihre Firmenstruktur darbieten

Versuchen Sie sich immer vor Augen zu halten, was Ihere Kunden und Besucher auf Ihrem Web-Angebot suchen könnten, oder gern sehen und finden möchten. Im Internet werden meist Angebote zu Produkten und Dienstleistungen gesucht. Webseiten-Menüs, die die Unternehmensstruktur widerspiegeln, sind hier eher fehl am Platz. Sie lassen den Besucher der Homepage oft ratlos zurück. Primär ist nicht die Abbildung Ihres Betriebes oder Ihrer Firma im Internet. Kunden haben konkrete Bedürfnisse und suchen nach Produkten oder Dienstleistungen um diese befriedigen zu können, eine Übersicht über die einzelnen Unternehmenssparten halten sie dagegen meist für wenig sinnvoll.

 

 

Fehler 3: Formulierungen und Formatierungen schrecken Besucher ab

Im Internet ist nicht anders wie im wirklichen Leben: Wenn Sie ein interessantes oder spannendes Buch lesen, dann fesselt das Ihre Aufmerksamkeit. Wenn Sie eine gelungene Webseite besuchen, bleiben Sie beim Lesen dort genauso an interessanten Passagen oder Stichworten hängen. Texte, die schon von weitem erkennen lassen, daß es sich um inhaltsleere Worthäufungen handelt, die meinetwegen der Homepage-Betreiber einfach nur von seinem Werbe-Prospektmaterial übernommen hat, sind wohl eher nicht geeignet, einen Besucher dazu zu verleiten, hier interessiert weiter zu klicken. Verwenden Sie übersichtliche Aufzählungen, kurze Sätze und heben Sie wichtige Informationen am besten durch Fettdruck hervor. Lange Fließtexte wirken dagegen eher einschläfernd. Erst wenn ein Kunde eine Webseite als informativ wertet, ist er auch bereit, längere Texte zu lesen. Sie müssen ihm einen Mehrwert bieten. Kunden binden Sie am einfachsten durch aktuelle Informationen und prägnante Formulierungen.

 

Fehler 4: Vermeiden Sie (zu) lange Ladezeiten

Als Webseiten noch wirklich lange zum Laden brauchten, gab es für Programmierer die Empfehlung doch so lange die Luft anzuhalten, bis die Seite vollständig geladen sei. Viele rote Gesichter waren die Folge. Nun, bei so manchen Seiten, sollte man diese Maßnahme tatsächlich wieder einführen. Heute weiß man aufgrund vieler Studien, dass die meisten Webseitenbesucher, schon sehr nervös werden, wenn sich bereits nach 10 Sekunden ohne erkennbare Anzeichen auf dem Monitor, nichts weiter getan hat.

Das Gleiche gilt entsprechend, wenn nach einem Mausklick keine Reaktion erfolgt ist. Es dauert nur wenige Sekunden mehr und es wird zu einer anderen Seite weiter gesurft.  Die Folge solcher langen Ladezeiten sind Frustration und Unzufriedenheit. Die Webseite und damit verbunden auch der Seitenbetreiber oder Firmeninhaber wird als negativ empfunden. Auf diese Weise kann ein Unternehmen sich selbst sehr schnell Schaden zufügen sein bzw. sein Image ruinieren.

 

Fehler 5: Beachten Sie Usability und Surfgewohnheiten

Mit gutem Webdesign kann man sicherlich ganz wundervolle Dinge hinbekommen. Das dürfte den meisten Menschen klar sein. Nur leider wird hier allzu gern übersehen, dass in diesem Fall ganz andere Prioritäten im Vordergrund stehen. Denken Sie doch einmal daran was Sie auf einer Webseite zuerst suchen und was passiert, wenn z.B. keine Navigation oder keine Menüs vorhanden sind. Richtig, wir sind es gewohnt, links oben eine Navigation und oben in der Mitte eine breite Grafik, ein Foto, oder einen anderen optischen Blickfang vorzufinden.

Die meisten Menschen haben lieb gewonnene Surfgewohnheiten, mitunter geben diese ja auch etwas Halt und Orientierung. Es ist daher ratsam, sich nicht großartig auf Experimente einzulassen, sondern z.B. links oben ein Firmenlogo etablieren, dass immer wieder auf die Startseite zurückführt. Geben Sie lieber Bewährtem den Vorrang, bevor Sie leichtfertig Vertrauen verspielen.

Fehler 6: Bei grafischen Elemente ist Sparsamkeit angesagt

Eine Firmen-Homepage muss immer das Ziel verfolgen die Interessen der Firma zu repräsentieren. Hier darf eine grafische Darstellung nicht vor der CI (Corporate Identity) in den Vordergrund rücken. Wichtiger ist stets der Inhalt Ihrer Homepage. Viele oder zu viele grafische tragen eher zur Verwirrung bei, als vielmehr zur Orientierung. Das Design einer Homepage sollte dazu dienen, den Besucher bei der Navigation zu unterstützen. Auf diese Weise kann er die gesuchten Informationen einfacher finden. Überdies steigt auch die Zufriedenheit, wenn sich die Seite insgesamt aufgeräumter und verständlicher darstellt.

 

Fehler 7: Ihre Homepage ist (nicht) gepflegt

Ein absolutes NoGo ist selbstverständlich dem User beim Besuch Iher Seite etwas aufzubürden. Muss eine Seite mit dem aktuellsten Flash-Plugin ausgestattet sein, oder andere spezielle Applikationen enthalten, um überhaupt erst lauffähig zu sein, so hat man sich bereits soviel Minuspunkte eingesammelt, dass man mit diesen Besucher wohl eher nicht mehr zu rechnen braucht. Kaum Jemand wird sich die Zeit nehmen wollen, auf fremden Webseiten Installationen durchzuführen.
Es gehört daher zu Ihrer Aufgabe Ihre Besucher nicht zu enttäuschen oder gar frustriert zurück zu lassen. Sie wollen ja schließlich wiederkehrende Homepage-Besucher und somit ihren Visits ansteigen lassen.

 

Fehler 8: Wo Bitteschön geht’s denn wieder nach Haus’?

Besucher kommen über unterschiedliche Wege auf eine Webseite und starten von dort ihren Aufenthalt. Zumeist wird das eher nicht die Startseite sein, wenn Sie z. B über eine Suchmaschine gekommen sind (da Sie meist ja etwas Spezielles gesucht haben). Um sich aber einen Überblick über ein Online-Angebot verschaffen zu können, sucht man zunächst mal die Startseite (oder ähnlich bekannte Navigationshilfen), um von dort aus weiter zu agieren. Ein Firmenlogo zum Beispiel oben links ist auf jeden Fall eine gute Einrichtung für all Ihre Seiten. Außerdem hilft ein solcher „Start- oder Home -Button“ natürlich in der Navigation. Das sollten Sie auf jeden Fall immer bedenken.

 

Fehler 9: Ohne Kontaktformular geht gar nichts

Kommunizieren Sie mit Ihren Kunden. Dabei hilft Ihnen ein Kontaktformular – und – damit schaffen Sie zunächst die Voraussetzungen für eine Kontaktaufnahme. Und ob Sie es glauben oder nicht, das ist tatsächlich immens wichtig! Wie sonst könnten Sie von den Bedürfnissen, Wünschen und Sorgen Ihrer Besucher erfahren, die ja doch genau das Publikum darstellen, an welches sich Ihre Webseite richtet.
Dieses Kontaktformular ist webbasiert und ermöglicht einen direkten Kontakt – ohne ein E-Mail-Programm. Sie können entweder ein Kontaktformular oder direkt über Telefon auch eine Rückrufmöglichkeit einrichten, auch das ist ein willkommener Service und wirkt sehr professionell. Das Schlimmste jedoch wäre es jedoch, sich wie die 2 oder 3 bekannten Riesen zu gebärden und Kommunikation zum Fremdwort degradieren, indem Sie es Ihren Besuchern unsäglich schwer bis unmöglich machen, mit Ihnen Kontakt aufzunehmen.
Lassen Sie es also gar nicht erst so weit kommen, und seien Sie sich bewusst, dass ihr wichtigstes Kapital der Kontakt zu Ihren Kunden ist. Diesen gilt es daher  natürlich nicht nur warm, sondern richtiggehend heiß zu halten! Ich wünsche Ihnen viel Erfolg dabei.

 

Fehler 10: Kontrolle des Linkaufbaus

Haben Sie wirklich aktuelle Inhalte und funktionierende Links?

Wie war das doch gleich mit dem sterbenden Schwan? Davon hat man schon öfter mal gehört, von einem sterbenden Link ist mir aber noch nie berichtet worden. Und während man einen toten Schwan wohl nie zu Gesicht bekommt, scheint es dafür aber haufenweise tote Links zu geben. Achten Sie daher auf Aktualität und überprüfen Sie die Links auf Ihrer Webseite regelmäßig (es gibt dafür auch spezielle Werkzeuge und Anwendungen, siehe dazu „Die Blogartikel-Checkliste– Teil 2„, ganz unten, das Kapitel „Tools zur Linksicherheit“). Und wer auf einer Homepage auf veraltete Inhalte stößt oder auf einen Link klickt, der nicht mehr existiert, wird Ihre Homepage wahrscheinlich nicht wieder besuchen oder erlebt ähnliche Frustrationsphänomene wie oben bereits beschrieben. Eine gepflegte Linkstruktur gehört heutzutage unbedingt zu einer veritablen Business-Webseite oder Firmen-Homepage. Dahinter verbirgt sich die Qualität des Offline-SEO, also des Linkaufbaus und somit auch der Linkpopularität. Diese Faktoren tragen entscheidend mit zum Gelingen des Webauftritts einer Firma bei und letztlich dadurch zum Erfolg des Unternehmens.
 
 
ergänzende Literatur:

Über den Autor: FA

...ist Webworker und Inhaber von web2work.de. Arbeitet im Bereich Webdesign, Wordpress und Online-Marketing an aktuellen Entwicklungen im Web.

 

 

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