Aug
11
2015

Warum wir auch in Zukunft analoge Werkzeuge im digitalen Unternehmen brauchen!

Das digitale Business konnte sich immerhin noch Nischen nichttechnischer Kommunikation bewahren.

Analoge Instrumente im digitalen Unternehmen

Wir leben in digitalen Zeiten. Mehr als beinahe jede Erfindung zuvor haben Computer und ihre Vernetzung durch das Internet unser Leben verändert. Neben den vielfältigen Informationsmöglichkeiten, die es dank des digitalen Fortschritts mittlerweile gibt, hat sich auch die Art und Weise, wie wir miteinander kommunizieren, verändert. Viele Experten meinen, unsere althergebrachte, »analoge« Kommunikation sei in einer Sackgasse angelangt. Die Zukunft ist digital, und wir werden in kürzester Zeit nur noch digital miteinander kommunizieren. Auch und gerade, was die Geschäftswelt anbelangt. Nur dem Unternehmen, dass seine gesamte Strategie und Kommunikation digital ausrichtet, gehört die Zukunft. Aber stimmt das wirklich? Es stellt sich daher die Frage, warum wir auch in Zukunft analoge Werkzeuge im digitalen Unternehmen brauchen!
 

Vom Startup zur Marke

Vor allen Dingen Existenzgründer müssen heutzutage viele schwierige Entscheidungen zwischen analog und digital treffen. Die Kapitaldecke bei Neugründungen ist meistens dünn. Wer jemals selbst gegründet hat, weiß: Jeder Euro muss mit Bedacht ausgegeben werden, wenn man das große Ziel erreichen will: Vom Startup zur Marke werden. Denn darum geht‘s: Die Sandkastenspielereien hinter sich zu lassen, und den Businessplan in die Wirklichkeit zu überführen. Jeder Gründer will den Übergang von der Geschäftsidee zur realen Umsatz bringenden Marke schaffen. Die Frage ist: Reicht dafür das digitale Instrumentarium schon aus, oder muss der Gründer noch auf analoge Werkzeuge zurückgreifen?
 
drucksatz
 
Frisch gesetzt und halb gedruckt!

Ab ins Antiquariat oder unerlässliches Marketingmittel?

Eine der ersten Entscheidungen eines Gründers ist heutzutage: Muss ich noch in das »klassische Startpaket« für Geschäftsgründungen investieren, bestehend aus Visitenkarten, Briefpapier, Firmenstempel und Flyern? Oder sind das überholte Werbe- und Kommunikationsmittel, die im Museum oder Antiquariat besser aufgehoben wären? Werfen wir einen Blick auf die Bestandteile des klassischen Geschäftspakets.
 
 

Visitenkarten

Zugegeben, in vielen Branchen lässt sich einiges wenn nicht gar das meiste mit dem PC erledigen. Emails, Blogs, Internetseiten und Social Media sind faszinierende Kommunikationskanäle. Aber Geschäfte werden immer noch von Menschen gemacht. Von Menschen, die ihren PC ausschalten und sich in die Augen schauen, wenn sie wirklich wichtige Dinge verhandeln. Die sich ein Bild von der Persönlichkeit des Menschen machen wollen, dem sie in Zukunft geschäftlich vertrauen möchten. Der persönliche Kontakt ist im Geschäftsleben nach wie vor unerlässlich. Die Visitenkarte ist dabei ein wichtiges Requisit. Wer eine Visitenkarte überreicht, gibt ja nicht nur seine Kontaktdaten weiter. Er überreicht eine Kurzvorstellung seines Unternehmens und seiner Ideen. Und gleichzeitig gibt er ein Stück Erinnerung weiter: Denn wenn der Empfänger die Visitenkarte wieder zur Hand nimmt, wird er sich sofort an das Treffen und damit verbundene Einzelheiten erinnern. Kein Gründer kann es sich leisten, auf hochwertige Visitenkarten zu verzichten.
alte-Visitenkarte
 

Briefpapier

»Das meiste mach ich per Email. Für die paar Briefe, die ich schreibe, genügt doch eine Vorlage in meiner Textverarbeitung.« Diese Aussage stimmt nur dann, wenn Kunden und Geschäftspartner genauso digital denken wie man selbst. Wer eine wertkonservative Klientel bedient, die selbst noch die Kommunikation via Brief nutzt oder wertschätzt, sollte auf eigenes Firmenbriefpapier nicht verzichten.
 

Firmenstempel

Wer z. B. Verträge abschließen oder Vollmachten erteilen muss, hat nach wie vor Verwendung für einen Firmenstempel. Zudem sind moderne Firmenstempel sehr preiswert zu haben.
 

Werbeflyer

Auch wenn Internet-Profis mitleidig den Kopf schütteln: Werbeflyer sind eins der wertvollsten Instrumente überhaupt, wenn man Waren oder Dienstleistungen anbietet. Wenn man seine Zielgruppe kennt, kennt man auch die Orte, an denen potenzielle Kunden anzutreffen sind. Hier keine Werbeflyer zu streuen, wäre schon beinahe fahrlässig. Nur wer hundertprozentig sicher ist, dass er mit einem professionell gestalteten Werbeflyer seine Kundschaft nicht erreichen kann, kann auf dieses Werbemittel verzichten.
 

Fazit

Computer und Internet haben tatsächlich unser Leben und die Geschäftswelt nachhaltig verändert. Doch ein großer Teil des Lebens spielt sich noch analog ab. Nur wer den richtigen Mix zwischen analog und digital findet, wird geschäftlichen Erfolg haben
 
 
Die Autorin
Autorin Jasmin Schmidt

Jasmin Schmidt ist Redakteurin bei Overnightprints. Recherchen zu Branchen-
entwicklungen im Druckbereich, neue Drucktechnologien sowie Marketing-
strategien mit Printmedien und klimaneutrale Produktion gehören zu den bevorzugten Themengebieten. Overnightprints.de legt als Online Druckerei dabei Schwerpunkte auf ein kleines aber sorgfältig ausgewähltes Sortiment hochwertiger Printprodukte.

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Über den Autor: Die Redaktion

Unter dem Autor „Redaktion“ werden unterschiedliche redaktionelle Beiträge von unserer Redaktion, aber auch Beiträge von Gastautorinnen oder Gastautoren anderer Magazine, Verlage, Redaktionen oder Blogger veröffentlicht.

 

 

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